Der Fisch zappelt noch

Die harte Predigt und der zappelnde Fisch

Hallo liebe Freunde – unlängst las ich diesen kurzen Absatz von Spurgeon und ich wollte ihn gerne mit euch teilen. Es ist interessant wie gut dieser Vergleich auf das geistliche Leben übertragen werden kann. Lies ihn dir mal durch – erkennst du dich darin?

 

C. H. Spurgeon:
Zuweilen höre ich von Personen, die, nachdem sie eine Predigt gehört haben, sehr erregt und zornig werden und ich sage mir: „Das tut mir gar nicht Leid.“ Während wird angeln, beißt zuweilen ein Fisch an und er bekommt den Angelhaken in seinen Mund. Er zieht an der Schnur. Wenn er tot wäre, würde er das nicht tun; aber es ist ein lebendiger Fisch, der wert ist, gefangen zu werden und wenngleich er an der Schnur zerrt und davonschwimmen möchte – er kann nicht mehr entrinnen, da der Angelhaken fest in seinem Kiefer sitzt. Seine Erregtheit und sein Zorn zeigt uns, das der Angelhaken ihn gefasst hat. Lasst die Schnur nur ein wenig locker: lasst ihn seine Kraft aufbrauchen; mit der Zeit werden wir ihn doch ans Land ziehen und dann werden wir ihn haben und er soll Christus dauernd angehören.

Quelle: CMV-Materialsammlung 3.0

 

Besser zappeln als tot.

Denn wenn der Fisch tot ist, so ist auch seine Hoffnung auf Überleben dahin.

Wie ist es in deinem geistlichen Leben? Sprechen dich die Botschaften im Gottesdienst und das persönliche Lesen des Wortes Gottes noch an? Wühlen sie dich auf und stellen dich vor Fragen? So soll das sein, denn das Wort Gottes ist kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert! Es bringt in einem bereiteten Herzen Veränderung und fördert den Wachstum zum Leben in der Heiligung.

Möge es doch immer öfter geschehen, dass uns die Botschaften im Gottesdienst und das Wort Gottes bei der persönlichen Bibellese aufrütteln, zur geistlichen und geistigen Arbeit auffordern und uns auf der Spur halten, um ein ihm wohlgefälliges Leben zu führen!

Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.
Hebräer 4,12

Vergeben? – (Un)möglich!

Als aber dieser Knecht hinausging, fand er einen Mitknecht, der war ihm 100 Denare schuldig; den ergriff er, würgte ihn und sprach: Bezahle mir, was du schuldig bist!

Matthäus 18,28

Eine traurige Begebenheit

Ein Mann, namens Samuel Holmes, der zu Frankfort in Amerika wegen Mordes im Zuchthaus eingekerkert lag, erhielt eines Tages Besuch von seinem alten Schulfreunde Lucien Young. Dieser hatte vor Jahren durch tapfere Rettung einiger Menschenleben die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen und als er sich nun an den Gouverneur Blackburn wandte, um seinem Schulfreund Begnadigung zu erwirken, da wurde ihm diese in Anbetracht seines Verdienstes gern gewährt. Der Gouverneur unterzeichnete die Begnadigungsurkunde. Mit dieser in der Tasche, eilte er Young ins Zuchthaus zu seinem Freunde. Doch ehe er ihm von seiner Begnadigung Mitteilung machte, fragte er ihn unter anderem auch, was er zu tun gedächte, falls er begnadigt würde. „Was ich zu tun gedenke?“ war die hastige Antwort. „Ich würde nach Lancaster gehen und den Richter Owsley samt dem Mann umbringen, der wider mich gezeugt hat.“
Traurig, ohne ein weiteres Wort zu sagen, ging Young von dannen; draußen vor der Zellentür zerriss er die Begnadigungsurkunde in Stücke. Weil Holmes selber nicht vergeben wollte, konnte ihm keine Vergebung zuteil werden.

Quelle: CVM Materialsammlung 3.0

 

Bevor du das Urteil sprichst

In der Bibel finden wir eine ähnliche Begebenheit wie in der Geschichte. Sie ist in Matthäus 18 nachzulesen. Bevor wir jedoch über das Verhalten dieser Männer urteieln gilt uns persönlich die Frage: Und wie handlen wir, wie handelst du täglich? Wir sind so wir die Wiedergeburt erfahren haben Kinder Gottes, uns wurde die Schuld unseres alten Lebens vergeben und wir sind vor Gott gerechtfertigt. Das ist unglaublich gewaltig und befreit uns von der eigentlichen Strafe, der Verdammnis die wir sonst gerechterweise verdient hätten.

 

In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Übertretungen nach dem Reichtum seiner Gnade,

die er uns überströmend widerfahren ließ in aller Weisheit und Einsicht.

Epheser 1, 7-8

Begnadigt

Wir sind somit vor Gott begnadigte Sünder und dürfen in der täglichen Heiligung vor ihm leben, mit dem Ziel ihm immer ähnlicher zu werden und im Glauben zu wachsen.

Wie sieht es jedoch mit den Menschen aus die uns etwas schuldig sind, sei es finanziell oder zwischenmenschlich (böse Worte, Gerede, Verleumdung, körperliche Gewalt und weiteres). Sind wir bereit ihnen zu vergeben? Wie oft fällt uns das so schwer, aber dabei vergessen wir das uns doch viel mehr, ja alles vergeben wurde!

Habt acht auf euch selbst! Wenn aber dein Bruder gegen dich sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn es ihn reut, so vergib ihm.

Und wenn er siebenmal am Tag gegen dich sündigte und siebenmal am Tag wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben.

Lukas 17, 3-4

Wer vergibt lebt gesünder

– So sagt man es und es stimmt auch. Natürlich muss das Vergeben gerlernt werden und wird uns lange nicht immer leicht fallen, jedoch werden wir nur dann wirklich glücklich wenn wir jedem Menschen in unserem Umfeld frei und von Herzen vergeben. Denn das sollten wir niemals vergessen, uns ist noch viel mehr vergeben worden! Und dem nächsten auf immer böse zu sein bringt sowie mich als auch ihn nicht ein Stück weiter sondern kostet nur Zeit, Kraft und Nerven.

 

Bist du dir täglich bewusst was dir persönlich vergeben wurde? Ist dir die eigentliche Höhe DEINES persönlichen Schuldscheines bewusst? Handle in diesem Bewusstsein an deinem Nächsten!

Schon mal gesucht?

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Ich sehe nur noch Sterne

Spaziergang bei Nacht

Wenn wir die letzten Tage abends auf freier Flur in der Dunkelheit unterwegs waren und jegliches Licht ausgeschaltet haben, dann haben wir erlebt was in der Überschrift steht. Da die letzten Nächte oft wolkenlos und klar gewesen sind und der Mond erst sehr spät aufging, bzw. wir momentan Neumond haben, konnten wir bei völliger Dunkelheit den herrlichen Sternenhimmel bewundern.

 

Menschlich UNfassbar

Was für ein Beweis der Allmacht Gottes! Der heutige rationale Mensch meint mit Hilfe seiner Wissenschaft alles und umfassend erklären zu können. Er maßt sich an, so gut wie sicher beweisen zu können, dass die Erde vor Jahrmillionen durch einen Urknall entstanden ist usw. Das ist heute allgemeiner Konsens – aber es ist völlig unwissenschaftlich und ungenau.

Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind.
HEBRÄER 11,3

 

Wir als Kinder Gottes dürfen fest an das unfehlbare Wort Gottes glauben weil wir wissen, dass Gott lebt, wirkt und Leben verändert. Sein Wort ist seine wunderbare Botschaft an uns und im ersten Kapitel des ersten Bibelbuches lesen wir von der Erschaffung der Welt.

Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre,
und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten! Und es geschah so.
Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne.
Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten
und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.
1.MOSE 1,14-18

 

Aber die Sterne können Sie uns nicht nehmen…

Einer der Führer der französischen Revolution, Jean Bon St. André, sagte zu einem Bauer: „Ich will all eure Kirchtürme abreißen lassen, damit euch nichts mehr an eure alte Religion erinnert.“ Der Bauer antwortete: „Aber die Sterne können Sie uns nicht nehmen.“
(William J. Petersen + Randy Petersen, Psalmen, Lieder des Lebens, Hänssler, 2001)

 

Schon gehört?

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